Ausbildung zum Gerüstbauer

Der Gerüstbauer – Informationen zu Ausbildung und Beruf

Viele handwerkliche Tätigkeiten wären kaum möglich, gäbe es den Gerüstbauer nicht. Denn erst seine Arbeit erlaubt es anderen Gewerken, sicher in luftigen Höhen zu agieren. Doch welche Voraussetzungen müssen für die Gerüstbauer Ausbildung eigentlich vorliegen?

Allgemeines zum Beruf

Der Gerüstbauer kommt überall dort zum Einsatz, wo schwer unzugängliche Arbeitsbereiche erschlossen werden müssen. Soll etwa das Dach gedeckt werden oder benötigt die Fassade einen neuen Anstrich, so wird vorab ein Gerüst errichtet. Mit ihm ist das sichere Arbeiten ebenso wie das gefahrlose Transportieren von Materialien möglich. Haben der Maler und der Dachdecker ihren Job erledigt, so müssen die einzelnen Gerüstteile natürlich wieder abgebaut werden. Eine durchaus anstrengende Tätigkeit – die doch bei Wind und Wetter ausgeführt werden muss. Und der ein attraktives Gehalt gegenübersteht: Ausgelernte Gerüstbauer blicken auf einen Monatslohn, der sich im Rahmen von 3.000 bis 5.000 Euro bewegt.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Gerüstbauer

Wer später einmal in diesem Beruf tätig sein möchte, sollte bereits zu Schulzeiten das Rüstzeug dafür legen. Heißt, dass insbesondere in der Mathematik und der Physik gute Noten erreicht werden müssen. Das Zeugnis – als Mindestvoraussetzung ist der Hauptschulabschluss gefordert – sollte darüber hinaus solide sportliche Leistungen erkennen lassen. Denn die Arbeit des Gerüstbauers ist körperlich anstrengend. Schwere Lasten müssen nicht selten bei hohen Temperaturen bewegt werden. Das Balancieren in luftigen Höhen erfordert viel Kraft und eine gute Körperkoordination. Zudem muss ein Talent für handwerkliche Arbeiten vorhanden sein – zumal es gilt, diese so sicher wie möglich auszuführen.

Dauer und Ablauf der Ausbildung 

Die Qualifikation zum Beruf des Gerüstbauers wird im Rahmen einer dreijährigen Ausbildung erworben. In dieser Zeit unterliegt der Lehrling dem sogenannten dualen System. Oft wird er mehrere Wochen am Stück in seinem Ausbildungsbetrieb verbringen, wo ihm die praktischen Fähigkeiten des Jobs vermittelt werden. Daneben besucht er in regelmäßigen Abständen die Berufsschule, um dort die theoretischen Grundlagen zu erlernen. Das zu erfüllende Pensum mag dabei nicht immer einfach sein, wird im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen aber lukrativ vergütet: Von rund 600 Euro im ersten Lehrjahr kann das Gehalt auf rund 1.200 Euro im dritten Lehrjahr steigen.

Aufstiegschancen für Gerüstbauer

Durch die körperlich anstrengende Tätigkeit ist es allerdings nur wenigen Gerüstbauern möglich, ihren Beruf bis zur Rente auszuüben. Wer in dem Metier bleiben, aber eher als Planer agieren möchte, kann die Meisterschule besuchen. Mit diesem Abschluss ist zudem das Privileg verbunden, Lehrlinge auszubilden. Auch eine Zusatzqualifikation zum Gerüstbaukolonnenführer ist möglich: Mit einem solchen Abschluss wird zumeist die Leitung von Großbaustellen und aller dort tätigen Gerüstbauer eröffnet. Darüber hinaus kann natürlich ein Studium absolviert werden. Oft lassen sich im Ingenieurwesen oder in der Bautechnik solide Stufen für einen Aufstieg auf der Karriereleiter finden.

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